Auf dieser Blogseite habe ich bereits mehrfach über das Thema Heilung geschrieben. Wenn ich heute auf diese Texte zurückblicke, spüre ich, dass sich mein Verständnis von Heilung in den vergangenen Jahren weiter vertieft hat.
Mit jeder Erfahrung, jeder Begegnung und jedem Schritt auf meinem eigenen Weg zeigen sich neue Perspektiven. Gerade in einer Zeit, in der sich vieles wandelt und Bewusstsein auf neue Weise erfahrbar wird, empfinde ich es als wertvoll und wichtig, bestimmte Themen immer wieder neu zu betrachten.
In den vergangenen Wochen hat mich deshalb die Frage begleitet, was Heilung für mich heute bedeutet.
Die Gedanken und Erkenntnisse, die daraus entstanden sind, möchte ich in diesem Beitrag mit dir teilen.
Auch mein eigenes Verständnis von Heilung ist nicht statisch. Es darf sich mit den Erfahrungen, die das Leben schenkt, weiterentwickeln und vertiefen.
In den letzten Wochen hat sich in mir etwas bewegt, das meinen Blick auf Heilung noch einmal verändert hat.
Heilung ist Bewusstwerden.
Im Bewusstwerden entsteht eine Herzöffnung. Darin gehen wir in erster Linie in Verbindung mit uns selbst.
Heilung ist nicht das Reparieren von etwas, das defekt ist. Sie ist vielmehr ein Erinnern an das, was in uns ganz ist, jedoch von Glaubenssätzen, inneren Verletzungen, Ängsten, Erwartungen und Vorstellungen darüber, wie wir sein sollten, überlagert sein kann.
Die Wahrnehmung unseres wahren Wesens, unseres Ganzseins und unserer Vollkommenheit, ist dadurch oft verschleiert.
Ein schönes Bild dafür ist die Sonne hinter den Wolken.
Die Sonne ist ganz und muss nicht geheilt werden. Sie muss nicht heller werden und sie muss auch nicht erst entstehen. Sie ist bereits da.
Wenn sich die Wolken lichten, erscheint sie wieder. Nicht weil sie zurückgekehrt ist, sondern weil wir sie wieder sehen können.
In diesem Verständnis ist Heilung nicht das Erschaffen von Vollkommenheit, sondern das Bewusstwerden dessen, was immer da war.
Vielleicht haben wir unser Ganzsein nie verloren, sondern nur vergessen.
Und vielleicht erinnern wir uns nicht nur trotz des Vergessens, sondern auch durch das Vergessen.
Früher habe ich das Wort Heilung mit Veränderung in Verbindung gebracht. Heute verbinde ich es zunehmend mit Erinnerung.
Aus diesem Verständnis von Heilung heraus ist auch mein Wirken entstanden.
Mein Herzensanliegen ist es, Menschen dabei zu begleiten, ihr Herz zu öffnen, um Heilung durch Herzverbundenheit zu erfahren und sich an die Vollkommenheit zu erinnern, die bereits in ihnen lebt.
Mit meiner medial-sensitiven Wahrnehmung begleite ich als Vermittlerin zwischen der unsichtbaren und sichtbaren Welt. Darin öffnet sich ein energetisches Feld, in dem sich Bewusstsein, Herzverbundenheit und Heilung entfalten dürfen.
Vielleicht erkennst du dich in diesen Gedanken wieder.
Dann können meine Angebote dich dabei begleiten, dich selbst wieder bewusster wahrzunehmen, dein Herz zu öffnen und in eine tiefere Verbindung mit dir selbst zu kommen.
Nicht als Weg zu etwas Neuem, sondern als Erinnerung an das, was bereits in dir lebt.
Ich freue mich auf jede Begegnung, die aus dem Herzen entsteht.
Lichtvolle Herzensgrüsse
Jennifer Meyer-Metzger






